Nettetaler Literaturtage in der Alten Kirche Lobberich

Karten für die Streaming-Veranstaltungen bekommen Sie ausschließlich online hier im TICKETSHOP

 

Die Literaturtage finden in diesem Jahr als Hybrid-Projekt statt. Sowohl vor Ort (so weit es die Maßnahmen zulassen), als auch online im Live-Stream.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt können NUR online Tickets angeboten werden.

 

Für den Zugang werden keine weiteren Programme wie Microsoft Teams, etc. gebraucht. Alle weiteren Informationen erhalten Sie per Mail nach Abschluss des Ticketkaufs. Das "Print@Home"-Ticket, welches sie nach Bestellung erhalten, muss nicht ausgedruckt werden.

 

 

Lesung mit Joachim Gauck

Toleranz: einfach schwer

 

Freitag | 11.06.2021 | 19:30 Uhr

 

 

Was hält uns zusammen? Was muss die Gesellschaft, was muss und was sollte der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz?

 

In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für Toleranz, weil sie das friedliche Zusammenleben von Verschiedenen überhaupt erst ermöglicht. Toleranz ist nicht Gleichgültigkeit und nicht Versöhnlertum. Toleranz lehrt uns vielmehr, zu dulden, auszuhalten, zu respektieren, was wir nicht oder nicht vollständig gutheißen. Dazu ist es aber nötig, sich seiner eigenen Identität sicher zu sein. Denn nur, wer weiß, wer er ist, geht selbstbewusst in einen Dialog oder auch Wettstreit mit anderen. Und nur wenn wir uns gegen die Angriffe von Intoleranten verteidigen, kann Toleranz und mit ihr die Demokratie gesichert werden.

 

Joachim Gauck, geboren 1940, studierte Theologie und arbeitet viele Jahre als Pastor. Er war dort Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstands gegen die SED-Diktatur. Ab März 1990 Abgeordneter für das Bündnis 90 in der zum ersten Mal frei gewählten Volkskammer; von 1991 bis 2000 Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR; Von 2012 bis 2017 war er elfter Präsident der Bundesrepublik Deutschland. 

 

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Lesung mit Frank Goosen

Acht Tage die Woche – Die Beatles und ich

 

Freitag | 18.06.2021 | 19:30 Uhr

 

 

Kurz nach Frank Goosens Geburt hörten die Beatles auf, Konzerte zu geben. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignissen ist unter Historikern umstritten. Goosen aber findet: Das kann kein Zufall sein. 

 

Dass Frank Goosen mit dreizehn Jahren überhaupt den Fab Four verfiel hatte mit Schwarzarbeit zu tun. Mit den Worten „Gib mir kein Geld, gib mir lieber ein paar Platten für meinen Jungen!“ ließ sich Goosen Senior von einem Elektrohändler für ein paar nach Feierabend angeschlossene Steckdosen mit Beatles-Platten bezahlen.  Er kam nie wieder von den Beatles los.  In seinem Buch spürt Goosen seiner lebenslangen Obsession für die „Fab Four“ nach: in Erinnerung an seine Kindheit und Jugend im Ruhrgebiet und an den Originalschauplätzen in Liverpool. Ihm gelingt eine berührend-persönliche, spannende und irre witzige Liebeserklärung an die größte Band aller Zeiten.

 

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Lesung mit Denis Scheck

„Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue.“

 

Sonntag | 20.06.2021 | 19:30 Uhr

 

 

Kann ein Kinderbuch zum Kanon der Weltliteratur zählen? Unbedingt, sagt der Literaturkritiker Denis Scheck. Zum Beispiel Astrid Lindgrens „Karlsson vom Dach“, das am Anfang vieler Leserbiografien steht. Und darf der Klassenclown der Gegenwartsliteratur Michel Houllebecq mit der Aufnahme in einen Kanon geadelt werden? Ja, natürlich. Denn er ist auf dem Gebiet der Politik, was Jules Verne für die Technik war: ein Visionär.

 

Mit seiner Auswahl der 100 wichtigsten Werke präsentiert Denis Scheck einen zeitgemäßen Kanon, der auf Genre- oder Sprachgrenzen schlicht pfeift. Von Ovid bis Tolkien, von Simone de Beauvoir bis Shakespeare, von W. G. Sebald bis J.K. Rowling: Charmant, wortgewandt und klug erklärt er, was man gelesen haben muss – und warum. „Es gibt nur einen echten Goldstandard für Literatur: Zur Weltliteratur zählt für mich nur ein Werk, wenn es meinen Blick auf die Welt verändert.“ 

 

Denis Scheck, geboren 1964 in Stuttgart, lebt heute in Köln und ist „der bekannteste Literaturkritiker der Republik“ (FAZ). Als literarischer Übersetzer und Herausgeber engagierte er sich für Autoren wie Michael Chabon, William Gaddis und David Foster Wallace, Antje Strubel und Judith Schalansky. Lange arbeitete er als Literaturkritiker im Radio, heute ist er Moderator der Fernsehsendungen „Lesenswert“ im SWR und „Druckfrisch“ in der ARD.

 

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